AG Arbeit, Organisation und Geschlecht

Workshop der AG: Quo vadis Arbeit, Organisation und Geschlecht?“ am 26.01.2018 in Dortmund

Am Freitag, 26.01.2018 von 11-17 Uhr findet an der TU Dortmund, Sozialforschungsstelle, Evinger Platz 17, ein Workshop zum Thema „Quo vadis Arbeit, Organisation und Geschlecht?“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der AG „Arbeit, Organisation und Geschlecht“ der DGS Sektion Frauen- und Geschlechterforschung sowie der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs), Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der TU Dortmund.
Ein besonderes Anliegen ist es, mit dem Workshop eine vertiefte inhaltliche wie strategische Diskussion über die Forschung zu Geschlecht, Arbeit und Organisation anzustoßen und zur Vernetzung zwischen Wissenschaftler*innen aus dem Forschungsfeld beizutragen.

Bitte melden Sie sich bis zum 15.12.2017 per Mail an: kutzner@sfs-dortmund.de

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier >>>

Informationen zur AG

Organisationen sind gesellschaftliche Platzanweiser und Orte, in denen Geschlecht hergestellt und verhandelt wird; gleichzeitig wird über Geschlecht auch definiert, was als gesellschaftlich wertvolle Arbeit gilt und was nicht. Die Heteronormativität und Androzentrik von Arbeits- und Organisationsstrukturen, die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die Benachteiligung von Frauen in der Erwerbsarbeit sowie die Abwertung von bezahlter und unbezahlter Care-Arbeit sind in den vergangenen Jahren verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit sozialwissenschaftlicher Forschung gerückt. Eng damit verknüpft sind die theoretischen Fragen nach dem Zusammenhang zwischen den Geschlechterverhältnissen und der kapitalistischen Produktions- und Reproduktionsweise unter den Bedingungen von Vermarktlichung, Neoliberalismus, Globalisierung, Transnationalisierung, Subjektivierung, Flexibilisierung, Prekarisierung und Digitalisierung.
Die Arbeitsgruppe „Arbeit, Organisation und Geschlecht“ der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft Soziologie (DGS) wurde im September 2016 auf dem 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg gegründet, ist aber zugleich noch im Entstehen begriffen. Ausschlaggebend für die Gründung einer Arbeitsgruppe „Arbeit, Organisation und Geschlecht“ ist die Beobachtung, dass es in der feministischen Forschung zwar einen übergreifenden Konsens gibt, was die Relevanz des Themas angeht, die einschlägige feministische Forschung in Deutschland zugleich aber wenig vernetzt und zudem in der Arbeits-, Industrie-, Wirtschafts- und Organisationsforschung eher randständig ist.
Die Arbeitsgruppe „Arbeit, Organisation und Geschlecht“ versteht sich als ein offenes Forum für
feministische Forschung und bietet die Möglichkeit, einen kontinuierlichen Diskussions- und
Arbeitszusammenhang zum Thema zu schaffen. Die Ziele der AG sind:

  • die am Thema interessierten Wissenschaftler_innen zu vernetzen,
  • den theoretischen und methodischen Austausch zu fördern,
  • die feministische und theoretische Forschung und Debatte voranzubringen,
  • die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu befördern,
  • sowie zukünftig auch Tagungen, ad-hoc-­Gruppen und Publikationen zu organisieren.

Wer im Themenfeld Arbeit, Organisation und Geschlecht forscht oder sich dafür interessiert, ist hiermit herzlich eingeladen, der Arbeitsgruppe beizutreten. Die Kommunikation der AG „Arbeit, Organisation und Geschlecht“ erfolgt über eine Mailinglist. Zum Eintragen in die Mailinglist, schreiben Sie an: ag_arbeit_organisation_geschlecht-subscribe@yahoogroups.de
Kontakt: Julia.Gruhlich[at]yahoo.com