Satzung

§ 1 Zielsetzung

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ist eine Vereinigung, die den Zweck hat, Frauen- und Geschlechterforschung zu fördern, auf das Geschlechterverhältnis bezogene soziologische Problemstellungen in Wort und Schrift zu erörtern, die wissenschaftliche Kontaktpflege der in der Frauen- und Geschlechterforschung tätigen SozialwissenschaftlerInnen zu unterstützen, an der Verbreitung und Vertiefung feministischer Denkweisen mitzuwirken und sich an der Klärung von Fach- und Studienfragen der Frauen- und Geschlechterforschung zu beteiligen sowie die internationalen Beziehungen zur Frauen- und Geschlechterforschung zu pflegen.

§ 2 Leitung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wird von der Geschäftsführung und dem für die wissenschaftlichen Belange zuständigen Sektionsrat geführt. Die Geschäftsführung besteht aus der/dem 1. und 2. SprecherIn. Beide SprecherInnen sind unterschriftsberechtigt. Die/der 1. SprecherIn führt die Geschäfte der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Abstimmung mit der/dem 2. SprecherIn, die/der bei Verhinderung der/des 1. SprecherIn diese/r vertritt.

Die Geschäftsführung kann Verpflichtungen für die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie nur in der Weise begründen, dass die Haftung der Mitglieder auf das Sektionsvermögen beschränkt ist. Die/der 1. SprecherIn ist daher verpflichtet, in allen namens der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie abzuschließenden Verträgen oder sonstigen abzugebenden Verpflichtungserklärungen die Bestimmung aufzunehmen, dass die Sektionsmitglieder für die daraus entstehenden Verbindlichkeiten nur mit dem Sektionsvermögen haften.

§ 3 Sitz der Sektion

Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie hat ihren Sitz am Arbeitsort der 1. Sprecherin/des 1. Sprechers.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein an die/den 1. SprecherIn zu richtender Aufnahmeantrag, in dem sich die/der AntragstellerIn verpflichtet, den festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung oder Tod. Durch den Austritt wird jedoch die Beitragspflicht für das laufende Geschäftsjahr nicht berührt. Die Mitgliedschaft erlischt, wenn ein Mitglied nach zweiter Mahnung mit mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist.

§ 6 Mitgliederversammlung

Eine ordentliche Mitgliederversammlung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie findet mindestens alle zwei Jahre statt. Zu ihr wird in schriftlicher Form, wozu auch der Sektionsrundbrief zählt, eingeladen. Die Mitgliederversammlung

hat insbesondere über folgende Punkte zu beschließen:

1. Die Wahl und Einberufung der 1. und 2. SprecherIn

2. Wahl der RätInnen, sofern keine Briefwahl durchgeführt wird

3. Verwendung des Sektionsvermögens

4. Satzungsänderung

5. Die Auflösung der Sektion

Bei der Beschlussfassung in den Mitgliederversammlungen entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Ausgenommen von dieser Regel sind die Satzungsänderung und die Auflösung der Sektion.

§ 7 Wahlverfahren

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Die SprecherInnen und der Sektionsrat werden für die Dauer von zwei Jahren von der ordentlichen Mitgliederversammlung bzw. per Briefwahl gewählt. Die SprecherInnen bleiben jedoch so lange im Amt, bis neue SprecherInnen gewählt wurden. Tritt die/der 1. SprecherIn vorzeitig zurück, übernimmt die/der 2. SprecherIn das Amt. Der Sektionsrat kann eine(n) neue(n) 2. SprecherIn bestimmen, wenn diese(r) das Amt der/des 1. SprecherIn übernommen hat oder selbst zurückgetreten ist. Diese Neubesetzungen müssen auf der nächsten Mitgliederversammlung durch die Mehrheit der anwesenden Mitlieder bestätigt werden und gelten längstens bis zum Ablauf der Wahlperiode.

Die Wiederwahl für SprecherInnen und Rat ist bis zu drei Amtsperioden zulässig. Gewählt werden können Mitglieder der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Die Wahl der SprecherInnen und der RätInnen hat schriftlich und geheim zu erfolgen.

Die Anzahl der Ratsmitglieder wird zu Beginn der Wahlen festgelegt. Die Wahl der RätInnen erfolgt in einem Wahlgang. Unter den zur Wahl stehenden Frauen und Männern werden entsprechend der festgelegten Zahl diejenigen in den Rat gewählt, die die meisten Stimmen auf sich vereinen können. Jedes Sektionsmitglied hat bei der Wahl des Rates so viele Stimmen wie Mitglieder in den Rat gewählt werden. Die Abgabe einer geringeren Anzahl von Stimmen ist zulässig. Stimmenkumulation ist nicht möglich.

Die Wahlleitung übernehmen zwei von der Mitgliederversammlung benannte Mitglieder, die weder der Geschäftsleitung oder dem Rat angehören, noch sich selbst zur Wahl stellen.

§ 8 Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung bedarf des Beschlusses der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder. Der Wunsch nach Satzungsänderung muss in der Tagesordnung der Mitgliederversammlung vor ab in schriftlicher Form angezeigt werden.

§ 9 Auflösung

Die Auflösung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie bedarf der schriftlichen Zustimmung von ¾ der Mitglieder. Für die Auseinandersetzung nach Auflösung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie finden die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches für die Liquidation eines rechtsfähigen Vereins Anwendung. Der Verbleib des Sektionsvermögens wird bei Auflösung festgelegt.

München, 07.10.2004